5G und SambaSlots Der deutsche Glücksspielmarkt im mobilen Zeitalter

Hinweis: Ihr Rechner ist nach Eingabe des Passwortes bis zu dreißig Tagen (von jeweiliger Sicherheitseinstellung des Browsers abhängig) für die Datenbank freigeschaltet. Hochgerechnet etwa 1,3 Millionen Erwachsene in Deutschland leiden unter einer Störung durch Glücksspielen.

Lotterien und Zusatzlotterien bleiben stabil

Der Schwarzmarkt wächst nicht explosiv, aber er bleibt konstant aktiv. Gründe dafür sind klar: höhere Limits, weniger Kontrolle, aggressive Boni. Die Mehrheit der Spieler bleibt im lizenzierten Bereich, doch der illegale Sektor hält seine Nischen technikaffin, anonymisiert, oft gehostet außerhalb der EU. Besonders schwierig bleibt die Vollstreckung von Rückforderungen. Gerichte entscheiden regelmäßig zugunsten der Spieler, doch Betreiber sitzen in anderen Jurisdiktionen und bleiben unantastbar.

Umsätze auf dem deutschen Glücksspielmarkt

Die Rechtslage ist klar, die Realität weniger. (prm) Hinweis zu den Risiken von Glücksspielen: Glücksspiel kann süchtig machen. Spielen Sie verantwortungsbewusst und nutzen Sie bei Bedarf Hilfsangebote wie die Suchtberatung (Link: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung - Glücksspielsucht). Der deutsche Glücksspielmarkt gliedert sich in fünf große Bereiche: die Glücksspielangebote des staatlichen Deutschen Lotto- und Totoblocks (DLTB), Während die Angebote des DLTB und der Spielbanken der Kompetenz der Bundesländer unterliegen, ist das gewerbliche Automatenspiel in der Gewerbeordnung geregelt, unterliegt also dem Bund.Die Sportwetten und das Onlineglücksspiel haben sich in den letzten Jahren zu weiteren neuen großen Segmenten entwickelt. Mit dem Staatsvertrag zur Neuregulierung des Glücksspielwesens in Deutschland (Glücksspielstaatsvertrag 2021 – GlüStV 2021) sind seit dem 1. Hochgerechnet gut 1,3 Millionen Menschen erfüllen die Diagnosekriterien einer glücksspielbezogenen Störung, weitere 3,1 Millionen Menschen weisen Anzeichen für ein problematisches Glücksspielverhalten auf.

Der legale Glücksspielmarkt

Juli 2021 insbesondere die bisher unter einem Totalverbot stehenden Glücksspiele im Internet wie virtuelle Automatenspiele, Online-Poker und Onlinecasinospiele erlaubnisfähig. In der Wirtschaftswissenschaft werden für die Betrachtung der Leistungsfähigkeit sowie der Marktanteile von Unternehmen häufig die Erlöse (Umsätze) herangezogen. Der Erlös ergibt sich aus der verkauften Menge des Produktes oder der Dienstleistung multipliziert mit dem Verkaufspreis. In der Glücksspielbranche sagen die Spieleinsätze, die beständig als Umsätze bezeichnet werden, jedoch nichts über die tatsächlichen Einnahmen der Glücksspielanbieter aus. Erst in der Kombination mit der Ausschüttungsquote lassen sich relativ verlässliche Angaben zu den Verlusten der Spieler und damit zu den Einnahmen der Anbieter machen.

Glücksspiel in Deutschland

Nimmt man die Summe der Spieleinsätze und zieht die Auszahlungen ab, spricht man vom Bruttospielertrag. Die Glücksspielanbieter finanzieren vom Bruttospielertrag die steuerlichen Abgaben, die laufenden Kosten und alles Weitere. Der beim Anbieter verbleibende Rest ist dann sein Gewinn. Das Glücksspiel gilt als sogenanntes demeritorisches Gut. Das heißt, der Nutzen des Glücksspiels wird als gering angesehen und die entsprechende Nachfrage sollte gebremst werden. Knapp 36 % der 16- bis 70-Jährigen in Deutschland haben in den vergangenen 12 Monaten mindestens ein Glücksspiel gespielt, Männer (40,4 %) häufiger als Frauen (32,4 %). Bei knapp über 3 % der suchttherapeutischen Behandlungspisoden in der ambulanten Suchthilfe steht eine Problematik des pathologischen Spielens im Vordergrund.

  • Integration von Künstlicher Intelligenz für personalisierte Spielangebote
  • Verbreitung von Live-Dealer-Spielen über Streaming-Technologie
  • Blockchain und Kryptowährungen für transparente Transaktionen
  • Virtual Reality (VR) Casinos als experimentelles Nischensegment

"Glücksspielsucht kann Existenzen in kürzester Zeit zerstören. Die Mechanismen – im Wettbüro, am Automaten oder online – sind gezielt darauf ausgelegt, Spielende zu binden, Verluste zu verschleiern und immer weiterzuspielen. Neurowissenschaftlich ist gut belegt, dass Glücksspiel das Belohnungssystem stark aktiviert und eine Dynamik erzeugt, die viele Betroffene nicht mehr allein stoppen können.

Maßnahme Beschreibung Ziel
Einzelkonto-Regelung (OSP) Ein Konto pro Spieler bei einem Anbieter Überblick über Spielverhalten
Monatliches Einzahlungslimit Standardlimit 1.000 €, frei anpassbar nach unten Kontrolle der Ausgaben
Werbe- und Bonusobergrenzen Max. 1.000 € Werbebonus im ersten Jahr Verhinderung übermäßiger Anreize
Verpflichtende Spielsperren Sperre nach 1 Stunde Dauer oder 1.000 € Verlust Unterbrechung exzessiven Spielens

Besonders Online-Angebote mit schnellen Spielrunden und permanenter Verfügbarkeit erhöhen dieses Risiko erheblich. Deshalb müssen wir früher eingreifen, Risiken klar benennen und Betroffenen rechtzeitig Hilfe anbieten – bevor aus riskantem Spiel der soziale und wirtschaftliche Absturz wird." 36,4 % der 16- bis 70-Jährigen in Deutschland haben in den letzten 12 Monaten an einem Glücksspiel teilgenommen – Männer in größerem Maße als Frauen. Unter den 16- und 17-Jährigen, für die Glücksspiele gesetzlich nicht erlaubt sind, geben immerhin 11,6 % an, in den letzten 12 Monaten daran teilgenommen zu haben. Die Abbildung unten zeigt, wie viel Prozent der Befragten angaben, an Glücksspielen teilgenommen zu haben, und wie sich die Teilnahme auf die verschiedenen Zugangswege zum Glücksspiel verteilt. ℹ Hinweise zu den Abbildungen Am oberen Rand der Abbildung können Sie sich mittels der Buttons durch verschiedene Ansichten (z.B.

Werbekanal Ausgaben Sportwetten/Casino Ausgaben Lotterien Gesamt
TV & Radio 280 190 470
Online (Display, Social, SEA) 320 90 410
Außenwerbung & Print 70 110 180
Sponsoring (Sportvereine etc.) 150 30 180

Durch Klicken auf die Beschreibungen in den Grafik-Legenden (z.B.

  • Dr. Glück – Spielhallenkette mit bundesweiten Standorten
  • Merkur Spielothek – Marktführer bei Geldspielautomaten
  • Gauselmann Gruppe – Hersteller und Betreiber (Merkur, Admiral)
  • Tipico – Führender Anbieter für Sportwetten in Deutschland

„Männer“) können Sie zudem einzelne Linien ein- oder ausblenden. Der Glücksspielsurvey soll dazu beitragen, bessere epidemiologische Erkenntnisse über Glücksspielteilnahme und probleme der bundesdeutschen Bevölkerung zu erhalten. Auf der Grundlage solcher Daten können Maßnahmen des Spieler- und Jugendschutzes evaluiert und gegebenenfalls verbessert werden. Die Erhebung erfolgt seit 2007 alle zwei Jahre mithilfe einer kombinierten Telefon- und Onlinebefragung.

Mobile-First und Nutzererlebnis als wesentliche Wachstumsfaktoren

Der lustvollen Unterhaltung durch Glücksspiele standen durch die Jahrhunderte hindurch stets deren schädliche Auswirkungen entgegen. So wird heute das pathologische Glücksspielen als ein Hauptargument für die Notwendigkeit von staatlichen Markteingriffen herangezogen. Unter anderem ist die Durchführung öffentlicher Glücksspiele ohne behördliche Erlaubnis in Deutschland gemäß § 284 Strafgesetzbuch verboten. Der regulierte Glücksspielmarkt in Deutschland zeichnet sich folglich dadurch aus, dass die Anbieter*innen über die geforderten behördlichen Erlaubnisse verfügen. Die Glücksspielaufsichtsbehörden der Länder zählen zum regulierten Markt die folgenden Marktsegmente: Online-Poker und Onlinecasinospiele (äquivalent zu großem Spiel), Sportwetten im stationären und im Online-Vertrieb, Staatliche Lotterien und Sportwetten des Deutschen Lotto- und Totoblocks, Pferdewetten von Totalisatoren und gewerblichen Buchmacher*innen.

Chancen und Herausforderungen

Eine entsprechende Auflistung mit lizensierten Glücksspielanbieter*innen in Deutschland findet sich in der White List der Glücksspielaufsichtsbehörden der Länder. Im Jahr 2022 betrug der Bruttospielertrag des gesamten Glücksspiels in Deutschland rund 12,532 Milliarden Euro. Mit 38,3% haben Geldspielgeräte dabei den größten Anteil. Im Jahr 2022 wurden erstmals auch die virtuellen Automatenspiele sowie Online-Poker erfasst. Darunter werden die Glücksspielangebote in Deutschland von Glücksspielanbieter*innen ohne Lizenz gefasst und gelten somit in Deutschland als illegales Glücksspiel.Da es nur vereinzelte Dokumentationen seitens der Anbieter*innen von illegalen Glücksspielen gibt, können die Bruttospielerträge durch die Glücksspielaufsichtsbehörden der Länder nur geschätzt werden. Die Grundgesamtheit der Studie ist die deutschsprachige Bevölkerung zwischen 16 und 70 Jahren.

  • Online-Casino-Lizenzen für virtuelle Spielautomaten und Roulette
  • Sportwetten-Lizenzen für präparierte und Live-Wetten
  • Poker-Plattformen mit Turnieren und Cash-Games
  • Virtuelle Lotterien und Instant Win Games

Die letzte Befragung stammt aus dem Jahr 2025. Da für die Erhebung im Jahr 2021 die Methodik grundlegend überarbeitet wurde, sind Vergleiche nur seit dieser Erhebungswelle des Glücksspielsurveys sinnvoll. Ergebnisse aus früheren Erhebungen werden daher nicht dargestellt. Die hier dargestellten Daten sind dem Glücksspielsurvey 2025 (Abbildung 1 und 2) entnommen.

Anbieter / Marke Geschätzer Marktanteil (Online-Gesamt) Schwerpunkte
Tipico Group ~18% Sportwetten, Live-Wetten, Casino
Bet365 ~12% Sportwetten, breites Live-Angebot
Flutter Entertainment (PokerStars, Betfair) ~10% Poker, Sportwetten, Casino
GVC Group (Ladbrokes, bwin) ~9% Sportwetten, Casino, Poker
Staatliche Lotterien (gemeinsam) ~25% Online-Lotterien, Rubbellose, Keno

Die Corona-Pandemie hat auch im Glücksspiel ihre Spuren hinterlassen. Durch die pandemiebedingten Lockdowns in den Jahren 2020 und 2021 mussten stationäre Spielstätten schließen und Wetten auf Sportergebnisse waren in dieser Form nur eingeschränkt möglich. Seitdem ist die Zahl derer, die in den letzten 12 Monaten an mindestens einem Glücksspiel teilgenommen haben, von knapp 30 % im Jahr 2021 auf 36,4 % im Jahr 2025 gestiegen.

  • Verband der deutschen Automatenindustrie (VDAI)
  • Deutscher Sportwettenverband (DSWV) als Interessenvertretung
  • Deutscher Lotto- und Totoblock (DLTB) für Lotterien
  • European Casino Association (ECA) für Spielbanken

Männer (40,4 %) sind affiner für Glücksspiele als Frauen (32,4 %). Besonders deutlich wird der Geschlechtsunterschied bei den Sportwetten. Männer nehmen im Vergleich zu Frauen fast fünfmal so häufig an dieser Spielform teil. Im Jahr 2023 setzten 6,4 % der Männer und 1,3 % der Frauen Geld bei Sportwetten ein (siehe Glücksspielsurvey 2025, Tabelle 5).

15,0 % der Bevölkerung haben mindestens eine Person in ihrem Umfeld, für die das Wetten oder Spielen um Geld zu einer Belastung oder einem Problem geworden ist.

Lotterien und stationäre Angebote liegen weit darunter. Diese Differenz zeigt die eigentliche Spannung des Marktes. Auf der einen Seite klassische Produkte mit ritualisierten Mustern. Auf der anderen Seite hochdynamische digitale Formate, die oft an die Logik moderner Apps erinnern. Die Regulierung ordnet den Markt, doch der Druck steigt Die GGL konsolidiert ihre Arbeit.

Weitere Informationen

Mehr und bessere Plattformen für sicheres Spielen, mehr Prüfverfahren, mehr technische Vorgaben. Anbieter testen Grenzen aus, verschieben Schwerpunkte, wechseln Lizenzen, optimieren Userflows. Werbebeschränkungen stehen wieder im Fokus, ebenso neue Forderungen nach strengeren Einzahlungslimits. Die Debatte dreht sich im Kreis, während der Markt weiterläuft. Schwarzmarkt und Vollstreckungsprobleme verschieben die Realität Die Zahlen zum illegalen Glücksspiel markieren den unbequemen Teil der Entwicklung. Aktuell nehmen 16,6 % der erwachsenen Allgemeinbevölkerung an ausschließlich stationären Glücksspielen teil.

GGL bekräftigt europäische Linie gegen unerlaubtes Online-Glücksspiel

Etwa 1 % der in Deutschland erzielten Bruttospielerträge stammten aus diesem doch erheblichen Markt für nicht-regulierte Glücksspiele. Aus diesem Grund war es ein Ziel des Glücksspielstaatsvertrages, der Entwicklung und Ausbreitung cas casino spielbank deutschland von unerlaubten Glücksspielen entgegenzuwirken.Auch die sogenannten Zweitlotterien, vielfach im Internet zu finden, sind illegale Glücksspiele.Ein Teil der Anbieter im Onlinevertrieb bietet mehrere Segmente gleichzeitig an. So finden sich beispielsweise auf Sportwettseiten auch gleichzeitig illegale Glücksspiele aus den Bereichen Online-Casino und Online-Poker. Die Daten werden seit 1998 alle zwei Jahre vom Arbeitskreis gegen Spielsucht e. Stichtag der aktuellen Untersuchung war der 01.01.2022.